Wirtschaft und Corona – im Dialog mit Ihrer SPD

 

Unter dem Titel „Wirtschaft und Corona – im Dialog mit Ihrer SPD“ hat die SPD Bad Schwartau gemeinsam mit unserer Landtagsabgeordneten Sandra Redmann rund 450 ortsansässige Firmen, Freiberufler:innen und Gewerbetreibende aus allen Branchen angeschrieben, um ihre Erfahrungen über Hilfen, Auswirkungen und Verbesserungsvorschläge in Erfahrung zu bringen. Für den Ortsverein und Sandra Redmann stehen in dieser Aktion die Folgen der Pandemie vor Ort im Fokus. Zum Dialog mit der Wirtschaft hat die SPD eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet: Unter dialog@nullspd-bs.de besteht die Möglichkeit, sich mit dem Ortsverein bzw. Sandra Redmann in Verbindung zu setzen.

Hier das Anschreiben im Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere Welt befindet sich seit Anfang des Jahres fest im Griff der Corona-Pandemie.

Über die Auswirkungen, positive wie negative, möchten wir mit Ihnen ins – virtuelle – Gespräch kommen: Wie haben Sie die Krise und die Maßnahmen erlebt? Wie wirkt sie sich auf Ihr Unternehmen aus? Wie hat die Unterstützung bei Direkthilfen und Kreditvergaben sowie bei steuerlichen Erleichterungen funktioniert? Welche Erfahrung haben Sie bei der Mittelvergabe gemacht? Welche konkreten Probleme sind bis heute nicht gelöst? Welche weiteren Unterstützungsmaßnahmen stellen Sie sich vor? Haben Sie Ideen, wie die Stadt zukünftig besser helfen könnte? Welche Anforderungen sehen Sie für die Zukunft? Wie wird sich die Arbeitswelt entwickeln? Welche Auswirkungen können sich für die Aus- und Weiterbildung junger Menschen in Ihrem Betrieb ergeben?

Auf uns alle ist etwas zugekommen, das wir uns bislang kaum vorstellen konnten: Länder schließen ihre Grenzen, Menschen beschränken ihren Alltag, Unternehmen müssen temporär schließen – unser aller Leben ist plötzlich ein ganz anderes. Weltweit, in Europa und hier bei uns erkranken und sterben Menschen jeden Alters durch einen Virus, gegen den wir noch kein Heilmittel, keinen Impfstoff haben. Darauf waren wir alle kaum vorbereitet und mussten quasi aus dem Stand heraus Wege finden, diese Situation zu meistern.

Weltweit wütet der Virus weiter und stellt viele Staaten vor unfassbare Aufgaben. Bei uns selbst können wir heute feststellen, dass mit Vernunft und Umsicht und einem wahren Kraftakt aller gesellschaftlichen Akteur:innen das Schlimmste vermieden werden konnte: Unser Gesundheitssystem ist nicht kollabiert, die Versorgung der Bevölkerung mit allen lebensnotwendigen Produkten war nie gefährdet und unserer Wirtschaft wurde unmittelbare Hilfe zuteil. Milliarden schwere Pakete wurden geschnürt und bereitgestellt. Die Menschen haben in weitaus größter Mehrheit Solidarität miteinander gezeigt und damit wesentlich zu einem Erfolg aller Maßnahmen beigetragen.

Bund, Länder, Kreise, Städte und Gemeinden stehen Seite an Seite und tun alles, um die Krise zu meistern. Dennoch bleiben negative Auswirkungen unvermeidbar: Zahlreiche Unternehmen, Betriebe, Solo-Selbstständige und Künstler:innen sind in ihrer Existenz bedroht. Besonders dort, wo der direkte Kund:innen- und Besucher:innenkontakt Grundlage des Erwerbs ist.

Wir können heute und wahrscheinlich auch in der Zukunft niemals herausfinden, ob jede Maßnahme, jede Beschränkung in Art und Dauer notwendig war oder ist. Wir stellen aber fest, dass wir im Vergleich zu anderen Ländern bedeutend weniger Infektionen und vor allem weniger Todesfälle zu verzeichnen haben. Die SPD glaubt, auf Basis der Informationen durch die Wissenschaft das Richtige getan zu haben. Und wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und Entbehrungen.

In allen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen sieht die SPD allerdings auch Entwicklungspotential für die Zukunft in Bereichen, die bisher insgesamt noch zu wenig Beachtung fanden oder noch zu weit von unseren Vorstellungen abweichen: Ob Digitalisierung, der Ausbau der Datennetze, HomeOffices, HomeSchooling – daran müssen wir viel mehr als bisher arbeiten.

Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit und geben Sie uns Ideen und Vorschläge. Was lief gut und was hätte besser gemacht werden können? Die SPD, vom Ortsverein bis zum Landesvorstand, glaubt, dass wir alle zusammen die Erfahrungen der Corona-Pandemie teilen sollten, um für unsere Zukunft zusammen zu lernen.

Ihr elektronischer Kontakt zu uns: dialog@nullspd-bs.de

            Gerne können Sie sich auch schriftlich an uns wenden an:

            SPD Bad Schwartau

            Daniel Böttcher

            Eutiner Str. 13

            23611 Bad Schwartau

Wir versichern Ihnen, dass wir Ihre Daten absolut vertraulich behandeln und nicht an Dritte weitergeben. Sofern Sie Ihre Daten nicht mitteilen möchten, können Sie uns natürlich auch anonymisiert kontaktieren.

Die SPD wünscht Ihnen viel Erfolg und verbindet dies mit dem Wunsch, dass wir alle weiterhin mit viel Verantwortung, Rücksicht und Solidarität dafür Sorge tragen, dass am Ende alles gut sein wird.

Mit freundlichen Grüßen

Sandra Redmann, MdL

Daniel Böttcher, Vorsitzender der SPD Bad Schwartau

Dialogbrief_an_Firmen__Freiberuflerinnen_und_Gewerbetreibende_in_Bad_Schwartau