Startseite
Vorstand
Fraktion
Anträge der SPD Fraktion
! PM Ortsverein und Fraktion
! PM Sandra Redmann MdL
Aktuelles aus dem Ortsverein
AG Schule/Bildung
AG Jugend
! AG 60 plus
Umwelt & Wirtschaft
Photogalerie
Bilder aus dem Ortsverein
Interessante Links
Termine
Kontakt
Impressum
     
 

Vernünftige, zukunftsfähige Entscheidungen sind jetzt für unsere Stadt gefragt

  
Natürlich haben die im Rathaus vertretenen politisch Verantwortlichen eigentlich genug damit zu tun, vernünftige, zukunftsfähige Entscheidungen für unsere Stadt zu formulieren und zu treffen und damit die notwendige Stadtentwicklung homogen, bürgernah und wettbewerbsfähig zu gestalten. Wenn aber Kritik an der bisherigen Schrittfolge und von der Mehrheitsfraktion CDU zu vertretenden Maßnahmen mit den Worten kommentiert wird: “wer so redet, schadet der Stadt“, oder „..Tatsachen ... verdrehen..“, kann dies nicht unwidersprochen bleiben. Nicht Kritik an bisherigen Handlungsweisen, sondern falsche oder zu spät getroffene Entwicklungsentscheidungen schaden der Stadt. Und nur am Rande, die Stadt war auch in der Vergangenheit stets handlungsfähig und nicht die „schwierigen strukturellen von der CDU inszenierten Veränderungen“ haben für die besonders gute wirtschaftliche Handlungsfähigkeit der Stadt gesorgt, vielmehr fiel der Stadt Anfang der 90iger Jahre eine exorbitant hohe Gewerbesteuereinnahme in den Schoß, die auf einen Schlag die Schuldenfreiheit der Stadt herstellte. Flankierende Maßnahmen, wie die Privatisierung der Kurbetriebe haben diesen Weg natürlich unterstützt. Es gab aber auch Privatisierungen, wie den Winterdienst, die voll daneben gegangen sind und zurückgeholt werden mussten. Wahrlich nicht immer bedeutet Privatisierung auch Verbesserung. Wenn Maßnahmen für Familien und Kinder von der SPD in Bad Schwartau gefordert werden, heißt das doch nicht, das die ältere Generation der SPD nicht wichtig ist. Die Einrichtung einer Pflegeberatung auf Kreisebene, wie jetzt vom Seniorenbeirat zu Recht gefordert, ist von der SPD bereits vor zwei Jahren beantragt und von der  Kreis-CDU abgelehnt worden. Das Angebot zur konstruktiven Zusammenarbeit hat die SPD in der Vergangenheit nicht ausgeschlagen und wird dies auch in der Zukunft nicht tun. Es ist doch nur gut wenn sich die Fraktionen zum Wohle der Stadt gegenseitig anschieben. So wird es sich jetzt zeigen, inwieweit bei der Analyse des CIMA-Vorschlags zur Stadtentwicklung es gelingt, gemeinsame Maßnahmen zu formen und zur Durchführung zu bringen. Das Gleiche gilt für die anstehende Entscheidung zum Stromnetz der Stadt Bad Schwartau. Die SPD hat eigene Ideen und Vorstellungen und wird diese in die Diskussion einbringen. Eigentlich doch selbstverständlich in der politischen Auseinandersetzung. Die Crux liegt doch darin, dass bei wichtigen Zukunftsentscheidungen für die Stadt auch bei differierenden Meinungen Kontinuität und Verlässlichkeit nur über breite Mehrheiten erzielt werden kann und damit die Kompromissfähigkeit der Beteiligten gefragt ist. Da darf und muss auch mal gestritten werden. So etwas nennt man lebendige Demokratie.   

Hans Tylinski                          

Fraktionsvorsitzender



SPD will Stadtleben ohne Tristesse

Bad Schwartau reduziert sich für viele Auswärtige und Einheimische als nette Marmeladenstadt mit Kurbetrieb und 1000 freien Parkplätzen. Ein Profil der Stadt, was das kulturelle und soziale Miteinander ausmachen und einen Lebensraum erst lebenswert machen, ist kaum vorhanden. Außer an den Markttagen und vor dem italienischen Eiscafé ist in Bad Schwartau Tristesse angesagt. Wer selbst in Sommertagen abends durch den Ort spaziert, muss sich lange umschauen, um Gleichgesinnte, geschweige denn Stadtleben wahrzunehmen.  
Keine Frage: Unsere Stadt ist aus dem „Graue-Maus-Image“ der 50er-Jahre herausgetreten und hat sich in den 70er/80er-Jahren auf den Weg gemacht, einen modernen Ort zu entwickeln. Die Infrastruktur, die Gewerbeanbindung und auch das Wohnraumgefüge stimmen.   Aber reicht das für ein lebendiges Stadtleben? Und das mit dem „Wohlfühlen“ ist so eine Sache: erstens subjektiv und zweitens sehr individuell.
Die Wohlfühl-Bedarfe wurden von vielen unserer Bürgerinnen und Bürgern eher in umliegenden Ortschaften zufrieden gestellt.   Die CDU hat für die Entwicklung des Stadtlebens in Bad Schwartau in den letzten Dekaden nun wahrlich kaum einen nennenswerten Beitrag geleistet. Stattdessen schmückt sie sich mit fremden Federn:   
Ohne sachlichen Hintergrund sollten 3 Millionen Euro in die Umgestaltung der Markttwiete gepumpt werden. Erst auf Nachdruck durch die SPD und die WBS wurde die CIMA beauftragt, ein Stadtentwicklungskonzept zu entwickeln. Eine solide Finanzpolitik sieht anders aus, Frau Brümmer.
Jahrzehntelang hat die CDU eine zukunftsorientierte Bildungspolitik boykottiert. Wenn es nach dem Willen der SPD gegangen wäre, hätte unsere Stadt schon vor 15 Jahren eine Gesamtschule (jetzt Gemeinschaftsschule) gehabt. Auch die Investitionen für die Kinderbetreuung – vor allem die U3-Plätze- ist nur auf Druck der Sozialdemokraten zu Stande gekommen. Die Ausstattung der weiterführenden Schulen mit Sozialpädagogen wird jedoch weiterhin von der CDU verhindert, obwohl die Schulen danach schreien.       
Natürlich zögere die CDU bei Entscheidungen neuer Entwicklungen. Bestes Beispiel ist hierfür die Ablehnung zum Beitritt des Klimabündnis. Unsere Nachbargemeinden haben uns im Bereich der regenerativen Energien, der besonders umweltschonenden Techniken meilenweit abgehängt. Bad Schwartau war mal Vorreiter unter SPD Führung in dieser Region vor ca. 20 Jahren. Allerdings ist in den darauf folgenden 20 Jahren unter CDU Führung nichts mehr geschehen. Die neueren, wenn auch kleinen Bemühungen sind letztendlich auf Initiative von der SPD erfolgt.  Für Frau Stammer und die CDU kommt der Strom ja aus der Steckdose und Umweltbewußtsein ist nur ein Lippenbekenntnis.   Für die SPD hängt eine positive Stadtentwicklung aber entscheidend von folgendem Punkt ab: Unsere Stadt muss kinder- und familienfreundlicher werden. Wir brauchen bezahlbaren Wohn- und Lebensraum für Familien, qualitativ gute Kindergartenplätze und Schulangebote, attraktive Spielplätze und vernünftige Jugendarbeit auch in den Stadtteilen. Erst wenn Kinderlärm und viele Jugendaktivitäten eine Stadt durchdringen lebt eine Kommune.

SPD Ortsverein Bad Schwartau

Uwe Beckmann
 
stellvertretender Vorsitzender